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Wikinger Hühner

Wikinger Hühner - Isländisches Landnahmehuhn und Hedemoras

In diesem Projekt wollen wir die "Hühner der Wikinger " erhalten und Züchten. Sowohl die Isländischen Landnahme Hühner, als auch die Hedemoras haben besondere Eigenschaften und sind "Uralte " Rassen.

Islandhuhn „Isländisches Landnahmehuhn“

Die Hühner kamen bei der Besiedlung Islands durch die Wikinger in den Jahren 874 bis 930 n. Chr. zusammen mit anderen Nutztieren wie dem Islandschaf und dem Islandpferd auf die Insel und wurden über viele Jahrhunderte nahezu unverändert weiter gezüchtet. Lnb Folge daraus entstand ein ganz eigener Hühnerschlag, dessen Hauptselektionsmerkmale die Eierleistung sowie die Fleischleistung waren, aber auch eine bestmögliche Angepasstheit an das raue isländische Klima. Mit dem Aufkommen der modernen Leistungs-Hybridhühner nach dem Zweiten Weltkrieg ging das Interesse an der alten Hühnerrasse der Insel stark zurück, mit der Folge, dass die Tiere in den 1980er und 1990er Jahren beinahe ausgestorben wären. Nur dem Einsatz einer Handvoll Züchter ist es zu verdanken, dass diese Rasse bis in die heutige Zeit erhalten geblieben ist. Im Jahre 2009 lag die Anzahl aufgrund gestiegenen Interesses wieder bei ca. 3500 Tieren, die dank ihrer einzigartigen Robustheit gegen kühles und feuchtes Klima nun auch in anderen Ländern ihre Liebhaber fanden.

Quelle: Wikipedia

Hedemoras - das Huhn der Wikinger – eine Rarität

Das Hedemora Huhn ist eine alte schwedische Landrasse.

Die Hühner wurden im Dorf Älvnäs in Hedemora wiederentdeckt. Die Tiere kamen Jahrhunderte in diesem Bereich vor. Der frühere Name, Blässhuhn, ging aus den damaligen vorherrschenden Farben zurück. Die Tiere waren traditionell Brautgeschenke im Gebiet der Hedemora. Diesen Brauch kennt man auch in anderen Gegenden mit anderen Hühnerrassen.

Es handelt sich hier um eine mittelgroße, rustikale Rasse mit breitem und kräftigem Körper.

Viele der Hennen hatten eine blau-graue Gefiederfarbe, dunkele Gesichter, manchmal fast schwarz. Die ganze Zeichnung hatte ein ,,rußiges“ Aussehen. Neben diesen Tieren gab es ganz Schwarze mit einem Hauch von weiß oder schwarz-weiß gefleckte Tiere. Auch weiß einfarbig kam vor. Über die Jahre wurden eventuell einige andere Landrassen eingekreuzt, so daß man heute von anderen Farbzusammenstellungen ausgehen muß. So werden heute Hühner vorgefunden, die in den Primerfarben schwarz, weiß, gelb, blau, perlgrau, isabell , columbia , weizen-  bzw. lachsfarbig und rot sind. Es können auch goldene oder silberfarbene Zeichnungen auftreten. Die Schwarzen sind gefolgt von weiß, am Häufigsten. Es ist nicht zweckmäßig auf Farben zu selektieren.

1982 erinnerte sich eine Schwedin durch den Anblick einiger Hühner auf einem Hof an die Hühner ihrer Kindheit. Sie erhielt einige Eier von dort und züchtete diese Tiere weiter. Diese Tiere sollen die Basis für den Genpool  und der Arterhaltung der Hedemoras gebildet haben.

Eines jedoch blieb das unveränderte Merkmal dieser Hühnerrasse , ihr besonderes Gefieder.

Man kann davon ausgehen, daß die Hedemoras die am nördlichsten vorkommende Hühnerrasse überhaupt ist. Teile der Untergefieders weisen eine ,,wollige Struktur“ auf und geben dem Tier einen verstärkten Kälteschutz. Diese Federn haben die ungefähre Struktur die der Seidenhühner. Den Federn fehlen die Haken in den Federstrahlen. Auf den Oberschenkel ist die Bedaunung so stark ausgeprägt, daß es aussieht als würden die Hühner ,,Hosen tragen“. Die Kammbildung ist zu Gunsten der Kälteressistenz zurückgetreten.

Hedemoras sind mittelgroße rustikale Hühner. Die Henne weist ein Durchschnittsgewicht von 2 kg

Auf. Der Hahn wiegt  2,5-3 kg. Manchmal sind die Tiere eher schwerer. Hahn und Henne sind breit und kräftig .Die Ständer sind glatt oder leicht befiedert und nicht sehr hoch. Die Henne hat in der Regel einen recht kleinen Kamm. Beim Hahn ist dieser stärker, jedoch nicht zu groß, ausgeprägt. Die Ohrscheiben sind vorwiegend weiß .es treten gelegendlich jedoch auch Grau, schwarz, braun und rot auf. Brutlust ist vorhanden.

Die Hühner sind sehr unanfällig gegen Krankheiten. Es wird gesagt, selbst gegen die Vogelgrippe sind sie stabil.

 

Nichtbrütende Hennen legen  um 170 , 50-55 Gramm schwere, Eier in den Farben creme bis blaß braun/beige .Es können gepunktete Zeichnungen auftreten. Das Futter sollte traditionell, einfach sein. Legefutter ist absolut nicht nötig .Die Hühner brauchen sehr wenig Korn und suchen vorwiegend ihr Futter ,bei genügendem Auslauf, selbstständig. Durch diese ,,Sparsamkeit“ passen sie recht gut in das

z.Z. herrschende Wirtschaftsgefüge.

Brutlust tritt öfters auf. Hedemorahöns sind im deutschen Rassestandard nicht zu finden.

Aufgrund unserer Mitgliedschaft im schwedischen Verein und der sich hieraus ergebenden guten Verbindung nach Schweden konnten wir einige Bruteier erhalten.

In diesem Jahr sind bei uns zwei vielversprechende Stämme ausgebrütet worden. Die Elterntiere leben im Friluftsmuseum Vallby in Västeras , eines der größten seiner Art in Schweden.. Das Museum betreibt auch eine Genbank dieser Hühnerrasse.

Wir wären sicherlich in der Lage im Frühjahr 2012 einige Bruteier dieser seltenen Hühnerrasse, bzw. im Herbst des nächsten Jahres ,Junghühner ,in kleinen Stämmen , weiterzugeben. Jedoch bitten wir um

Verständnis, daß betreffende Anfragen rechtzeitig gestellt werden sollten.

Autor.

J.Nurkewitz/Millienhagen

für Gen – Bank 736

Föreningen Gotlandskaninen 1984

 

  • Islandhuhn- Wir halten eine Gruppe Islandhühner im Haustierpark und möchten diese Uralte Rasse planmäßig erhalten, verbreiten und Züchten.

  • Hedmoras - Wir bemühen uns derzeit um den Wiederaufbau einer Zuchtgruppe dieser"Wikinger " Hühnerrasse

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